Willkommen bei Auto Hemmerle

Über uns

Schon seit über 25 Jahren kümmert sich die Familie Hemmerle und ihre Belegschaft mit Begeisterung um die Belange ihrer Kunden.
Das Unternehmen startete 1985 in der Wasserburger Landstraße mit Suzuki und übernahm drei Jahre später - als einer der ersten Händler in Europa - die Vertretung so exklusiver Marken wie Chrysler, Jeep und Dodge. Diese US-Fahrzeuge liegen dem Autohaus Hemmerle schon seit jeher am Herzen.
Es entstanden Filialen in Rosenheim/Raubling und in Holzkirchen.
Der Umzug in den grossen Standort an der Wasserburger Landstraße 137-141 fand 2005 statt, und das Autohaus expandierte weiter mit den Marken Mercedes Benz und smart. 2008 eröffnete Hemmerle das Autohaus am Schatzbogen 40, um dort exklusiv Hyundai für München anzubieten. Im Norden von München am Frankfurter Ring entstand eine weitere Filiale für die Fabrikate Hyundai, Chrysler, Jeep und Dodge.
An der Wasserburger Landstraße präsentiert Auto Hemmerle seine Automobile Zukunft mit gleich fünf neuen Marken: Kia, Volvo, Lancia, Fiat und Abarth. Diese Fabrikate werden nun zusammen mit Chryser, Jeep und Dodge vertreten. Weiterhin werden Mercedes Benz und smart im Jahreswagen-Direktverkauf sowie der komplette Werkstattservice mit angeboten. Natürlich bietet Hemmerle für sämtliche Marken modernste Diagnose/Service-Qualität und professionelle Unfall-Instandsetzung.

...und jetzt ganz neu:
SEGWAY für München – fahren Sie 200km für nur knapp 1 € Strom !   Auto Hemmerle ist offizieller SEGWAY Point in München mit Verkauf und Vermietung aller SEGWAY-Produkte.

 

 

Interview in der Süddeutschen Zeitung vom 19./20.6.2010 mit Bernhard Hemmerle:

Ein waschechter Münchner mit gesundem Menschenverstand

 Auto Hemmerle ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit Erfolgsgeschichte. Ein Vierteljahrhundert gelebte automobile Leidenschaft – eine eigenwillige Firmenpolitik geprägt durch hohen Anspruch an Qualität und kompromisslose Kundenorientierung.

 Der Mann hinter dem Erfolg -  Bernhard Hemmerle. Der heute 55jährige Kfz-Meister gründete 1985 sein Unternehmen in München an der Wasserburger Landstraße. Zum Startup unterschrieb er bei Suzuki seinen ersten Händlervertrag und legte damit den Grundstein für einen bemerkenswerten Aufstieg in der Branche.

Bereits drei Jahre später gelang dem klassischen Selfmademan, als einem der ersten Markenhändler Europas, der Einstieg in das Luxussegment der Amerikaner. Durch Chrysler, Jeep und Dodge betrat er Neuland ohne sein eigenes Profil zu verlieren.

Die Historie der Firma charakterisiert kontinuierliches Wachstum. Hemmerle überstand mit unternehmerischem Augenmaß die Turbulenzen am Markt und wächst weiter. Ausdruck dafür ist ein immenses Angebot an Neuwagen ebenso wie lukrative markenübergreifende Offerten im Gebraucht– und Jahreswagengeschäft. Mit dem Ausbau der modernen firmeneigenenWerkstätten, alle zertifiziert , sichert Hemmerle die hohen Qualitätsstandards im Aftersales Bereich.

Aktuell unterhält das Unternehmen der Familie fünf Standorte. Neben den Filialbetrieben  in München, Wasserburger Landstraße, Schatzbogen und Frankfurter Ring, präsentiert sich Auto Hemmerle in Rosenheim und Holzkirchen. Seinen architektonisch ansprechenden Stammsitz bezog das Familienunternehmen 2005 in der Wasserburger Landstraße 137 - 141. Auf über 2000m² Ausstellungsfläche stellt man sich, allen Unkenrufen zum trotze, umsatzstark  der „Nachabwrackprämienära“.

Grund genug beim Inhaber und Geschäftsführer nachzufragen.

SZ: In Ihren Autohäusern stehen heute Neuwagen von Fiat, Lancia, Abarth, Hyundai, Volvo, Chrysler, Jeep, Dodge und Suzuki… Ist diese Bandbreite im Angebot eine Garantie Krisenzeiten zu überwinden?

Hemmerle: Sicher ist die Vielfalt des Markenprogramms eine grosse Stärke der Firma. Unsere wichtigste Philosophie ist es aber seit vielen Jahren den Kundenwunsch zu respektieren, Trends rechtzeitig zu erkennen und konsequent umzusetzen. Manchmal muss man dafür mit dem Kopf durch die Wand und mutig genug sein sich eine sprichwörtlich „blutige Nase“   zu holen.

SZ:  Wann blutet die Nase eines Autohändlers?

Hemmerle lachend: Nun meine Eigene hoffentlich nie. Als Privatunternehmen in der Branche lassen wir uns nicht in die starren Vorgabekorsetts der Hersteller zwingen. Gegen den Strom zu schwimmen und nach den Maßstäben der Automobilkonzerne unpopuläre Entscheidungen zu treffen birgt schon ein enormes Konfliktpotential.

SZ : Sind Sie ein prinzipieller Querdenker?

Hemmerle: Unser Prinzip ist der gesunde Menschenverstand. Was bringen dem Kunden sture Computerprogramme oder realitätsfremde Checklisten aus ISO-Prozessbeschreibungen? Wir verkaufen Autos, sorgen für deren Betriebsbereitschaft und Werterhaltung. Das ist für den Einen ein Gebrauchsgegenstand für den Anderen die Erfüllung eines Traums. Egal ob kleine oder große Brieftasche. Unser täglicher Job ist es für Jeden eine individuelle Lösung zu finden. Reparieren statt stupide tauschen, kostenminimiert im Sinne des Kunden zu arbeiten. Bezahlbare Finanzierungs- und Leasingmodelle - einfach vernünftige kreative Problemlösungen. Das funktioniert nicht immer nach den Regiden der Konzerne. Da heißt es auch mal Manns genug sein den Großen ein deutliches „Nein“ zu sagen. Man muss nicht kurzfristig jedes Geschäft machen, schon gar nicht, wenn es mittel- oder langfristig gegen die Interessen unserer Kunden oder Mitarbeiter geht.

SZ: Sie führen eines der renommiertesten Autohäuser Münchens. Warum sucht man Ihren Namen in den Vorstandslisten der einschlägigen Gremien und Verbände vergebens?

Hemmerle: Meine Aufgaben sehe ich sehr praxisbezogen und auch mein Tag hat nur 24 Stunden. Wir arbeiten mit eigenem Geld in eigenen Immobilien und sind damit auf Gedeih und Verderb der Realität im Alltag verpflichtet. Unsere Entscheidungen federn weder Börsenkurse noch Steuergeschenke ab. Nichtssagende Politik langweilt mich.   Langatmige Meetings überlassen ich gern  "Berufeneren".

SZ: Kundenorientierung, guter Service, hohe Qualitätsansprüche sind gern gebrauchte Schlagwörter Ihrer Branche. Was unterscheidet Sie von Ihren Mitbewerbern?

Hemmerle: Wir hören zu! Bei uns gelten keine strapazierten Schlagwörter und althergebrachte Denkstrukturen. Unser Anspruch ist es jeden Kunden zufrieden zustellen. Das gelingt nicht immer, aber wir arbeiten konsequent daran. Zweifellos hilft uns bei Problemlösungen  unsere flache Hierarchie mit sehr kurzen Entscheidungswegen und auch wenn ich mich jetzt wiederhole – der gesunde Menschenverstand.
Es gehört zur Firmenpolitik, überschaubare Risiken mit neuen Ideen und Vertriebsvarianten einzugehen, unkonventionell zu denken und vertrauensvoll zu handeln. Chancen erkennen, Nischenprodukte finden und professionell zu vermarkten ist wichtig. Erst seit drei Monaten verkaufen wir in unserem Stammhaus die Marke Abarth und stoßen dabei auf eine erfreuliche Resonanz unserer Klientel.

SZ: Was macht Sie stolz?

Hemmerle: Die große Zahl unserer Stammkunden und ihr Vertrauen macht stolz. Es  bestätigt unsere täglichen Bemühungen allen Anliegen gerecht zu werden. Die meisten kenne ich persönlich und verkaufe nun schon deren Kinder und Enkeln ihr erstes Auto. Meine langjährigen Mitarbeiter mit Benzin im Blut und deren  selbstständiges Arbeiten – ja, darauf bin ich gerne stolz.

SZ: Wie sehen Sie die automobile Zukunft?

Hemmerle lächelnd: Automobile Zukunft? Muss denn motorisierte Fortbewegung auf Auto und Motorrad begrenzt bleiben? "Automobil" bedeutet ja schließlich: "selbst bewegend"! Eine unserer Visionen haben wir bereits auf den Weg gebracht. Es ist klein und leise, durch den Batteriebetrieb umweltschonend und macht Spaß, richtig Spaß! Sind Sie schon einen unserer SEGWAY gefahren? Ein pfiffiges Konzept mit Zukunft und natürlich haben wir den Vertrieb für den Großraum München.

 Bernhard Hemmerle passt mit seinen Unternehmungen und Ideen in keine vorgefertigte Schublade der landläufigen Vorstellungen eines Autohändlers. Einige haben ihn in der Vergangenheit nicht selten belächelt und werden ihn wohl auch künftig nicht immer verstehen. Fakt bleibt aber, dass er mit seiner Firma auch in der heutigen Wirtschaftlage Arbeitsplätze erfolgreich sichert und neu schafft.

Geht es nach Hemmerle, fährt München bald SEGWAY – 200 km für einen Euro.